Ameiseneier schmecken wie nichts, was Sie je gegessen haben

Ameiseneier schmecken wie nichts, was Sie je gegessen haben
Ameiseneier schmecken wie nichts, was Sie je gegessen haben
Anonim

Escamoles oder Ameiseneier sind eine traditionelle mexikanische Zutat, die wie nichts schmeckt, was Sie jemals gegessen haben. Wenn Sie sich vorstellen können, zum ersten Mal eine neue Farbe zu sehen, tun Escamoles dasselbe für Ihre Geschmacksknospen. Oft in Omeletts, Tacos oder pur serviert, sind Escamoles schwer zu beschreiben und absolut köstlich. Um die Geschichte des Gerichts zu kennen, muss man weit zurückgehen. Bevor die Spanier nach Amerika kamen, fehlte der zentralmexikanischen Küche eine große Auswahl an Proteinquellen. Infolgedessen wurden Insekten zu einem wichtigen Bestandteil der Ernährung der indigenen Völker. Escamoles haben eine besondere Auszeichnung verdient, weil sie ursprünglich Königen vorbeh alten waren und seither als Delikatesse gelten.

Wie viele essbare Insekten bleiben Escamoles in anderen Teilen der Welt weitgehend missverstanden. Küchenchef José Meza wollte also auf seine Weise auf die Zutat aufmerksam machen. Nach seiner Ausbildung in Weltklasse-Restaurants wie dem Kopenhagener Noma und dem Pujol in Mexiko-Stadt wurde er Chefkoch im Ramona im Nizuc Resort and Spa in Cancún. Dort bereitet Meza Escamoles mit Zwiebeln, Knoblauch und Epazote zu, serviert sie auf einem Avocadopüree und begräbt sie in einer essbaren „Erde“. Er sagt, er stellt die Art und Weise nach, wie Escamoles geerntet werden – aus den Wurzeln von Agavenpflanzen ausgegraben. Er kocht schwarze Bohnen, püriert sie zu einem Püree und trocknet sie bis zu 24 Stunden lang. Dann mischt er sie erneut, bis die Bohnen zu einem feinen, schmutzartigen Staub werden. Der Teller wird dann mit Kräutern, Zwiebeln, Serrano-Chili und Tlayudas verfeinert.

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„Da ich die Zutat kenne, fühlte ich mich verpflichtet, sie zu verwenden, damit andere Menschen unsere Zutaten von vor vielen, vielen Jahren kennen“, sagt Meza. „Ich glaube, es ist sehr wichtig, nicht nur für mich als Koch, sondern für uns als Kultur.“

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